«Wir freuen uns, dass wir mit Adam Stašek und seiner Crew einen Ausrichter gefunden haben, um auch für Mittel- und Ostdeutschland ein hochklassiges und qualitativ hochwertiges Rennen anbieten zu können», so Dieter Pfänder, Cross-Country-Beauftragter von German Cycling (GC). Den Kontakt zu den Tschechen haben der Veranstalter des Bundesliga-Auftaktrennens in Obergessertshausen und der sächsische Stützpunkt-Trainer Jens Böttner hergestellt, die beide in den vergangenen Jahren von der Infrastruktur vor Ort und der anspruchsvollen Strecke unterhalb des Hainberg mit seinem markanten Bismarck-Denkmal beeindruckt waren.
«Die rund vier Kilometer lange Rundstrecke kombiniert steile Anstiege, technische Abfahrten und Passagen, in denen präzises Fahrkönnen entscheidend ist», beschreibt Stašek den Kurs. «Wurzeln, Steine, schmale Trails und künstliche Abschnitte bilden die Grundlage. Entscheidend wird nicht nur die körperliche Fitness sein, sondern auch die Fähigkeit, fehlerfrei und mutig zu fahren.» Schon Stašeks Vater hatte hier in Nordböhmen seit den 1994 Rennen organisiert, jetzt Tritt der Sohn in seine Fußstapfen. Deswegen ist das Rennen in Aš eine feste Größe in Tschechien und entsprechend werden auch viele Starterinnen und Starter aus dem Nachbarland erwartet. Optisches und technisches Highlight ist die vier Meter hohe Steilwandkurve, eines der Markenzeichen des Cube Grand Prix Fichtelgebirge.
«Wir wollen den Zusammenhalt in der Grenzregion Sachsen-Tschechien fördern», erklärt Stašek seine Motivation, sich in die German Cycling MTB-Bundesliga zu integrieren. «Entsprechend werden wir auch von der Europäischen Union gefördert.»
Allerdings fehlen auf der Startliste in der Elite- und U23-Klasse die absoluten Topfahrer: viele Sportler nutzen die Weltcup-Pause zwischen den Rennen in Leogang (Österreich) und Lenzerheide (Schweiz) vorher und La Thuile (Italien) und Pal Arinsal (Andorra) danach zu einer kurzen Erholung. «Damit haben gerade die Fahrer aus der zweiten Reihe die Chance, sich zu präsentieren und wertvolle C1-Punkte für die Weltrangliste zu sammeln», sieht Pfänder auch positive Seiten. Mit Weltcup-Sieger Ondrej Cink vom Cube Factory Team steht dennoch ein internationaler Star auf der noch kurzen Startliste.
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